Paradies

Auf unseren Blumenwiesen tummelt sich ein riesiger Schatz an Pflanzen- und Tierarten. Durch intensive Landwirtschaft droht dieses faszinierende Paradies zu verschwinden und mit ihr die Artenvielfalt.

Pflanzen

Sie sind so vielfältig wie die Lebensräume in denen sie wachsen. Im Frühling und Sommer verschönern sie die Erde auf ihre ganz besondere Art.

Unser Wald

Wälder sind einzigartige Ökosysteme voller Magie.
Sie bedecken rund ein Drittel des Landes.

Laufen?

Ein Baumläufer läuft doch nicht,
er klettert!

Abenteuer

Im Hinterland Griechenlands können noch
echte Abenteuer erlebt werden.

Abwechslung

Das Gebiet der Ardèche hat allen Outdoorern und
Naturliebhaber eine ganze Menge zu bieten.

Unberechenbar

Die schroffen Berge der Alpen gepaart mit den
unvorhersehbaren Wetterumschwüngen macht es den
Bewohnern dieser Gegend besonders schwer, hier zu überleben.

Erleben

Der Naturpark Fränkische Schweiz gilt als die formenreichste
Karstlandschaft Mitteleuropas. Kein Wunder, dass es hier viel
zu Entdecken gibt.

Im Fluss

Die Bewegung von Wasser birgt
ungeahnte Kräfte.

Vielfalt

Die Anpassungsfähigkeit unserer Tierwelt an ihre natürliche
Umgebung ist unglaublich und faszinierend. Leider schrumpfen
diese Gebiete, nur damit ein paar Menschen ein wenig Geld
verdienen, immer mehr zusammen.

Lebendig

Jeder Lebensraum beherbergt eine bunte Vogelvielfalt.

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Herzlich Willkommen!

Auf diesen Seiten könnt ihr alles über meine Aktivitäten als Hobbyfotografin erfahren.
Viel Spaß beim Durchklicken und Betrachten meiner Bilder!


News
  • Erleben vor der Haustür

    Im Moment ist die Reisemöglichkeit extrem eingeschränkt. Zeit die eigene Heimat besser kennenzulernen. Auch in der näheren Umgebung, vor der eigenen Haustüre, gibt es jede Menge zu entdecken. Es ist nicht notwendig weite Reisen in ferne Länder zu unternehmen, um die Besonderheit der Natur zu erleben. Schillernde Pusteblumen im Gegenlicht. Auf den Wiesen hat sich die gelbe Blüte des Löwenzahns vielerorts zu Samenkapseln mit ihren weißen Schirmchen verwandelt. Am Abend im Gegenlicht wirken die Köpfe der Pusteblumen wie unendlich viele Seifenblasen, die schillernd über der Wiese tanzen. Eine Singdrossel spät vorsichtig über die Grashalmspitzen, bevor sie weiter am Boden nach Würmern, Grillen und Käfern sucht. Viele Vogeleltern müssen jetzt zusätzlich Futter für ihre Jungen sammeln, denn die Nesthocker können sich noch nicht selbst versorgen. So auch der Star, der sich immer sehr vorsichtig an das Einflugloch zum Nest herantastet und aufmerksam nach möglichen Feinden Ausschau hält, bevor er durch das Loch zu seinen Kindern schlüpft. Bald wurde ich entdeckt und der Star hat sich mit Warnrufen – die Jungen stellten sofort die Bettelrufe ein – davon gemacht. Damit die Kleinen nicht weiter Hunger leiden mussten spazierte ich weiter. Kurze Zeit später entdeckte ich einen Eichelhäher, der mich schon aus der Ferne beobachtete. Sie sind Meister der Imitation, so dass selbst Experten Schwierigkeiten haben den etwa taubengroßen Rabenvogel anhand seiner Stimme zu identifizieren. Auch gilt er als Wächter des Waldes, da sein rätschender Warnruf von allen anderen Waldbewohner verstanden und beachtet wird. Lautes Klopfen lässt meine Aufmerksamkeit zu den Gipfeln der Bäume wandern und die Stämme nach dem Handwerker absuchen. Der Buntspecht hat sich einen Ast als Klangkörper für seinen Trommelwirbel ausgesucht, der weit über das Land zu hören ist. So begleitet mich der Klang des Walds bis ich wieder zu hause angekommen bin. Doch da erwarten mich schon die Gartenvögel, wie Amsel, Rotkehlchen und Kohlmeise. Es ist schön trotz Isolation so viel Leben um sich zu haben.

  • Südschweden – Ein Erkundungstrip

    Schärenlandschaft. Endlich ist mein Traum einmal Schweden zu besuchen in Erfüllung gegangen. Seit Jahren wollte ich die Weite und Natürlichkeit dieser Landschaft kennenlernen. Nun hat es endlich geklappt. Mit einem Freund war ich ganze drei Wochen im südlichen Teil Schwedens unterwegs. Um einen möglichst umfangreichen Eindruck zu erhalten reisten wir sehr viel. Von Schonen ging es an der norwegischen Grenze Richtung Norden über Dalsland, Värmland, Dalarna nach Westen zur Ostküste. Dabei besuchten wir die Provinzen Västmanland und Södermanland. In der Nähe von Stockholm ließen wir uns von der Schärenlandschaft beindrucken. Dann ging es auch schon weiter über Östergötland nach Småland und die Geschichten Astrid Lindgrens von Michel, Ronja und allen anderen bekamen eine reale Kulisse. Anschließend blieb nur noch der Weg zurück nach Schonen um die Rundreise zu beenden. Auch wenn wir mit diesem Trip nur ein wenig an der Oberfläche dieser Landschaften gekratzt haben, konnte ich mir ein erstes Bild von der beeindruckenden, faszinierenden Natürlichkeit dieses Landes machen. Jede Provinz, die wir besucht haben, ist mit Naturreservaten durchzogen. Einige haben wir besucht und fast jedes Mal zogen wir schweren Herzens weiter, hätten wir doch noch ein paar Tage länger hier verweilen können. Leider hat uns das Wetter auch nicht immer wie gewünscht mitgespielt. So konnte ich zum Beispiel den Åsnen-See mit seinen vielen Inseln nur unter strömenden Regen erkunden. Die kurzen Augenblicke in denen es möglich war zu fotografieren habe ich bestmöglich genutzt. Dennoch hat mich das Land meiner Träume nicht enttäuscht und ich bin mit einer vollen Speicherkarte und tollen Erlebnissen nach Hause gekommen. -> Hier geht es zu den schwedischen Eindrücken, die ich auf der Speicherkarte gefunden habe.

  • Faszinierende Inseln der Vielfalt – mein erster Bericht

    Endlich ist es soweit und mein erster Bericht über das Naturschutzgebiet bei Hohegeiß im Südharz ist online: https://www.harz-beat.de/faszinierende-inseln-der-vielfalt-bergwiesen-von-hohegeiss-im-suedharz/ Für fast ein halbes Jahr durfte ich durch das FFH-Gebiet (Flora-Fauna-Habitat) im Süden des Nationalparks Harz stromern und die Bergwiesen in ihren lebendigsten Monaten begleiten. Viele Erlebnisse sind mir von meinen Wochenendbesuchen in Erinnerung geblieben. Von einem habe ich Euch schon im letzten Beitrag (Ein besonderer Besuch am Morgen) erzählt. Außerdem habe ich auch viel über die bunten Grünflächen gelernt. Weitere Bilder vom wilden treiben auf den Blumenwiesen findet ihr unter Paradies Wiese.

  • Ein besonderer Besuch am Morgen

    In meinem letzten Bericht habe ich schon angedeutet, dass ich momentan häufiger im Harz unterwegs bin. Bei einem der letzten Besuche hatte ich ein, für mich, unglaubliches Erlebnis. Als ich morgens meinen Kocher präparieren wollte um mir einen Tee zu kochen, kommt wie aus dem nichts ein Rotfuchs auf mich zu. Augenblicklich hielt ich in meiner Tätigkeit inne und beobachtete Reinecke wie er noch ein paar Schritte auf mich zu ging und dann ebenfalls inne hielt. Nach einer gefühlten Ewigkeit der Starre drehte mein unerwarteter Besucher um und lief in entgegengesetzter Richtung davon. „Das war’s!“ dachte ich in diesem Augenblick. Doch er setzte sich ein paar Meter weiter vor einen Grasbüschel und begann diesen zu beobachten. Schnell entschied ich mich, meine Kamera auszupacken und das Tele zu montieren. Glücklicherweise war ich direkt am Auto, so dass meine Aktionen verdeckt, beim Füchslein nur wenig Beachtung fanden. D.h. der kleine Säuger saß, nachdem ich dann auch fotografisch endlich parat war, immer noch vor seinem Grasbüschel. Doch bald darauf verlor er das Interesse und trabte erneut auf mich zu. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Ein paar Meter vor mir drehte der rote Jäger erneut ab und untersuchte die Wiese in unmittelbarer Nähe. Leider ohne Erfolg. So trabte er unverrichteter Dinge weiter, streckte seine Nasenspitze noch einmal in die morgendliche Sonne und ließ mich, mit einem Gefühl der Glückseligkeit und Dankbarkeit über diesen besonderen Besuch, einfach zurück.

  • Sommerzeit – Das Leben im Verborgenen erwacht

    In letzter Zeit bin ich viel unterwegs. Im Harz, hier habe ich ein kleines Projekt, davon erzähl ich  ein anderes Mal mehr, aber auch in meiner Wahlheimat Franken. Letztens habe ich im Steigerwald die Hirschkäfer besucht. Leider gibt es nicht mehr viele Gebiete in denen diese majestätischen Käfer zu finden sind. Den größten Teil ihres Lebens verbringen sie unter der Erde, das kann bis zu 8 Jahre dauern. Für die Reifung ihrer Keimzellen benötigen sie Baumsaft von Wundstellen eines Baumes, der bestimmte Pilze enthält. Diese finden sie hauptsächlich an besonders alten Eichen. Solche Eichenbestände finden wir aber nur noch sehr selten, weshalb der Hirschkäfer, der nur ca. 2 Wochen, für die Befruchtung Mitte Juni bis Ende Juli, die uns bekannte Gestalt annimmt, in Deutschland stark gefährdet ist. Deshalb bin ich besonders glücklich, den größten Käfer Mitteleuropas, nach jahrelanger Suche endlich wieder einmal live erleben zu dürfen. Aber nicht nur die Käfer erwachen zum Leben, auch der Gesang der Frösche und die Farbenpracht der Pflanzen und Schmetterlinge. Jetzt tummelt sich allerlei Erstaunliches in der Natur, überall gibt es faszinierendes zu entdecken. Eine weite Reise ist gar nicht notwendig, einfach nur Rausgehen und die Augen offen halten. Ich wünsche Euch viel Spaß dabei.