Ältere Beiträge

  • Ein besonderer Besuch am Morgen

    In meinem letzten Bericht habe ich schon angedeutet, dass ich momentan häufiger im Harz unterwegs bin. Bei einem der letzten Besuche hatte ich ein, für mich, unglaubliches Erlebnis. Als ich morgens meinen Kocher präparieren wollte um mir einen Tee zu kochen, kommt wie aus dem nichts ein Rotfuchs auf mich zu. Augenblicklich hielt ich in meiner Tätigkeit inne und beobachtete Reinecke wie er noch ein paar Schritte auf mich zu ging und dann ebenfalls inne hielt. Nach einer gefühlten Ewigkeit der Starre drehte mein unerwarteter Besucher um und lief in entgegengesetzter Richtung davon. „Das war’s!“ dachte ich in diesem Augenblick. Doch er setzte sich ein paar Meter weiter vor einen Grasbüschel und begann diesen zu beobachten. Schnell entschied ich mich, meine Kamera auszupacken und das Tele zu montieren. Glücklicherweise war ich direkt am Auto, so dass meine Aktionen verdeckt, beim Füchslein nur wenig Beachtung fanden. D.h. der kleine Säuger saß, nachdem ich dann auch fotografisch endlich parat war, immer noch vor seinem Grasbüschel. Doch bald darauf verlor er das Interesse und trabte erneut auf mich zu. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Ein paar Meter vor mir drehte der rote Jäger erneut ab und untersuchte die Wiese in unmittelbarer Nähe. Leider ohne Erfolg. So trabte er unverrichteter Dinge weiter, streckte seine Nasenspitze noch einmal in die morgendliche Sonne und ließ mich, mit einem Gefühl der Glückseligkeit und Dankbarkeit über diesen besonderen Besuch, einfach zurück.

  • Sommerzeit – Das Leben im Verborgenen erwacht

    In letzter Zeit bin ich viel unterwegs. Im Harz, hier habe ich ein kleines Projekt, davon erzähl ich  ein anderes Mal mehr, aber auch in meiner Wahlheimat Franken. Letztens habe ich im Steigerwald die Hirschkäfer besucht. Leider gibt es nicht mehr viele Gebiete in denen diese majestätischen Käfer zu finden sind. Den größten Teil ihres Lebens verbringen sie unter der Erde, das kann bis zu 8 Jahre dauern. Für die Reifung ihrer Keimzellen benötigen sie Baumsaft von Wundstellen eines Baumes, der bestimmte Pilze enthält. Diese finden sie hauptsächlich an besonders alten Eichen. Solche Eichenbestände finden wir aber nur noch sehr selten, weshalb der Hirschkäfer, der nur ca. 2 Wochen, für die Befruchtung Mitte Juni bis Ende Juli, die uns bekannte Gestalt annimmt, in Deutschland stark gefährdet ist. Deshalb bin ich besonders glücklich, den größten Käfer Mitteleuropas, nach jahrelanger Suche endlich wieder einmal live erleben zu dürfen. Aber nicht nur die Käfer erwachen zum Leben, auch der Gesang der Frösche und die Farbenpracht der Pflanzen und Schmetterlinge. Jetzt tummelt sich allerlei Erstaunliches in der Natur, überall gibt es faszinierendes zu entdecken. Eine weite Reise ist gar nicht notwendig, einfach nur Rausgehen und die Augen offen halten. Ich wünsche Euch viel Spaß dabei.

  • Wiedersehen im Dèpartement Ardèche

    Die Osterferien begannen dieses Mal 2 Wochen später als zum Vorjahr und die Vegetation im Süden Frankreichs war schon wesentlich weiter fortgeschritten im Vergleich zum letzten Jahr und auch gegenüber dem Heranreifen in Deutschland. Purpur-Knabenkraut (Orchis purpurea Huds.) ist mittlerweile ziehmlich selten. Eine unglaubliche Blütenbracht zeigte sich mir, darunter viele seltene und gefährdete Orchideen-Arten. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Die ersten Blümlein fand ich nur holprig, doch nachdem mein Blick geschult war, sah ich an jeder Ecke diese zarten, wunderschönen Pflänzlein. Leider auch die grausame Unachtsamkeit vieler Wanderer und Besucher dieser Gegend. Denn viele Orchideen, unter anderem das Breitblättrige Knabenkraut wächst in unmittelbarer Nähe des Waldweges, teilweise sogar mitten auf dem Weg. Doch anstatt vorsichtig um die Pflanzen drumherum oder darüber zu stiefeln, werden sie von den Benutzern des Weges plattgetreten. Da reicht ja leider nur einer, der ausversehen und im Gespräch vertieft auf so ein kleines Blümlein tritt. Trotzdem stimmt es mich traurig, wenn ich auf einer kleinen Orchideen-Lichtung Familien beobachte, die  Verstecke spielen und dabei die Natur keines Blickes würdigen. Ja klar, Familienspaß soll keinem Vergönnt sein und draußen in der Natur ist alles noch viel schöner, doch es gäbe genug Plätze wo beim Spiel weniger Schaden angerichtet werden würde. Doch auch ich als Naturfotograf darf mich der Verantwortung nicht entziehen. Wie schnell ist beim Ablichten ein anderes Pflänzchen in meiner unmittelbaren Umgebung umgewalzt. Dessen bin ich mir bewusst und gehe daher extrem Vor- und Umsichtig an das Objekt meiner Begierde heran, oder entscheide mich dagegen, wenn meine Idee nicht ohne Folgeschäden umzusetzen ist. Zurück zu meinen Erlebnissen in Frankreich. Auf den Streifzügen durch die Schluchten, Täler, trockenen Bachläufen und Wälder halfen mir besonders meine Nichten und Neffen beim Auffinden toller fotogener Objekte. Da freut es mich auch zu sehen mit wie viel Respekt sie den kleinen und großen Lebewesen begegnet. Behutsam nimmt mein kleinster Neffe eine Haubenfangschrecke auf die Hand. Diese besondere Art der Gottesanbeterin bevorzugt warme Gebiete, wie Trockenrasen und Graslandschaften. Ein anderes Mal wird geduldig auf die Wiederkehr einer Smaragdeidechse gewartet. Großes Nachtpfauenauge, ist einer der größten Schmetterlinge Europas mit einer Flügelspannweite von bis zu 16 cm. Am Grillabend beim Lagerbau entdeckten die Kinder einen riesengroßen Falter. Das Nachtpfauenauge hier hatte sicherlich eine Spannweite von 150mm. Von da an bauten Sie ihr Lägerlein woanders. Admiral (Vanessa atalanta) erfreut sich an dem harzigen Ausfluß des Baumes. Zum Schluss bleibt mir nur noch zu sagen: Es war wieder einmal schön auf altbekannten Pfaden immer wieder neues zu Entdecken! Mehr Bilder findet Ihr in den entsprechenden Galerien (Pflanzen, Ardèche, Andere Tiere)!

  • Frühblüher – Die Natur erwacht!

    In den letzten Tagen hab ich mich auf die Suche nach den ersten Blümchen des Jahres gemacht. Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen strecken die Frühblüher ihre Köpfe aus dem Boden. Es gibt unterschiedliche Gründe dafür. Kuhschellen, oder auch Küchenschellen genannt, wachsen vor allem auf Kalk-Magerrasen, die im Sommer zu wenig Nährstoffe bieten. Andere nutzen die Zeit ihre Blüten zu bilden bevor die Blätter der Bäume den größten Teil des Lichts blockieren. Darunter fällt das Buschwindröschen oder das Leberblümchen. Doch all diese zarten Pflänzchen geben den Startschuss loszulegen und aus dem Winterschlaf zu erwachen.

  • Entdeckungen am Wegesrand

    Oft schon habe ich bei Spaziergängen und auch beim Kajakfahren den blauen Blitz gesehen. Kaum hab ich ihn entdeckt ist er auch schon wieder verschwunden. Der Gedanke von Einbildung liegt nahe. Hab ich tatsächlich einen Eisvogel gesehen? Meine Motivation war geweckt dem Phantom nachzuspüren und wenn möglich ein Beweisfoto zu machen. Aber das ist gar nicht so einfach. Stundenlanges warten bescherte mir an manchen Folgetagen Muskelkater, da ich meine Position ungünstig gewählt hatte. Denn die kleinste Bewegung veranlasst den Edelstein dazu sich wie ein Pfeil davonzumachen. Bei meinen morgendlichen und abendlichen Anpirschversuchen, sind mir dann auch noch andere fotogene Szenen ins Auge gesprungen, wie etwas ein Höckerschwan bei seiner Morgentoilette, oder der Graureiher in der letzten Abendsonne. Bei Spaziergängen gibt es so viel zu Entdecken und manchmal lohnt sich auch die Mühe.

  • Raureif

    Die letzte Woche im Dezember verbrachte ich in meiner alten Heimat. An den beiden Weihnachtsfeiertagen hatte ich dann das Glück miterleben zu dürfen, wie sich eine triste Umgebung in eine filigrane Eislandschaft verwandelte. Dünne Äste und Pflanzen wurden von spitzen Eiskristallnadeln überzogen. Diese wachsen nur bei hoher Luftfeuchtigkeit, Minusgraden und leichtem Wind und nennt sich Raureif. Auch wenn kein Schnee gefallen ist, hatten wir hier zumindest für ein paar Tage eine wundervolle Winterlandschaft.

  • Unser Wald

    Immer wieder dringen Nachrichten von Waldrodungen zu mir durch, die unserer Umwelt nicht gerade zuträglich sind. Der letzte Aufschrei innerhalb Deutschlands kommt vom Hambacher Wald. Hier soll der Forst für einen neuen Braunkohletagebau weichen. Doch auch geschützte Waldgebiete weltweit sind vor Gefahren nicht sicher. Hauptsächlich wegen illegalem Holzeinschlag, Wilderei oder Bergbau. Aber nicht nur deshalb habe ich mich in letzter Zeit intensiver mit dem Thema Wald auseinander gesetzt. Wie für viele Menschen, ist auch für mich der Wald ein Ort in dem ich mich der Natur besonders nahe fühle. Bei jedem Spaziergang unter den Baumkronen gibt es etwas zu entdeckten und ich lerne mit jedem Schritt etwas neues dazu. Aber Wald ist nicht gleich Wald. Viele unserer ursprünglichen Wälder wurden ab dem 18. Jhd. in Wirtschaftswälder umgewandelt, da der Bedarf an Bau- und Brennmaterial im Laufe der Zeit immer mehr anstieg. Hierfür wurden schnell wachsende Fichten angepflanzt, weshalb die anderen Baumarten weichen mussten. Eine Holzplantage anstatt eines lebendigen Waldes. Großflächige Urwaldlandschaften gibt es heute in Europa nur noch sehr wenige. In Deutschland sind es eher Inseln in denen „Wildnis“ wieder zugelassen und erwünscht ist. Dabei spielt die Nationalparkidee eine große Rolle. Was ist aber der Unterschied zwischen National- und Naturpark? Es sind die Ziele: Während die Naturparks eher touristisch orientiert sind, steht in Nationalparks der Schutz natürlicher Prozesse im Mittelpunkt. Ganz im Sinne von „Natur Natur sein lassen!“ Heute gibt es 16 Nationalparks in Deutschland. Zusammen belegen die 16 Inselflächen gerade mal ein halbes Prozent von Deutschland. Immer wieder scheitern weitere Projekte an wirtschaftlichen Interessen, auch von Teilen der örtlichen Bevölkerung. Mein Interesse war geweckt die naturnahen Wälder und die „neuen“ Wildnisgebiete zu erkunden. So machte ich mich auf den Weg, jetzt im Herbst, drei der deutschen Nationalparks aufzusuchen und mich von ihrer Vielfalt und Schönheit zu überzeugen. Angefangen habe ich mit dem ältesten Nationalpark Deutschlands dem Bayerischen Wald (gegründet 1970). Wie der Name schon sagt, befindet sich dieser in Bayern. Doch auf tschechischer Seite grenzt der Nationalpark „Sumava“ an. Zusammen bilden sie das größte Waldschutzgebiet Mitteleuropas und dennoch sind es nur kleine Überbleibsel des ehemaligen böhmischen Waldes. Außerdem besuchte ich den Nationalpark „Kellerwald-Edersee“, einer der fünf alten Buchenwälder Deutschlands, die 2011 zum Weltnaturerbe ernannt wurden. Die Buche war ursprünglich die, in Mitteleuropa, vorherrschende Baumart, bis sie den Fichtenmonokulturen weichen musste. Ohne menschliche Eingriffe wäre Mitteleuropa womöglich heute noch ein einziger großer Buchenwald. Daher sind die wenigen restlich verbliebenen alten Rotbuchenwälder wahre Schätze und gehören heute zu den seltensten Waldtypen der Erde. Aus diesem Grund besuchte ich auch den Urwald Sababurg, obwohl er kein Nationalpark ist. Doch hier findet man mächtige alte Hutebäume, wie  meterdicke Buchen oder  800 bis 1000-jährige Eichen. Als letztes verbrachte ich ein paar Tage im Nationalpark Harz, der seit 2006 aus einer Fusion zwischen den beiden bereits bestehenden angrenzenden Nationalparks „Hochharz“ (1990, Sachsen-Anhalt) und „Harz“ (1994, Niedersachsen) besteht. Einmalig für ein deutsches Mittelgebirge ist die natürliche Waldgrenze des Brockens bei 1100 Metern. In den südlicher gelegenen Alpen befindet diese sich erst bei 1900 Meter, also 800 Meter höher. Im Harz können sehr schön die unterschiedlichen Waldtypen, bedingt durch die Lagen, durchwandert werden. Hier ist die Fichte auch nicht nur Nutzbaum, sonder schon von eh her alt eingesessen. Ab 700 Meter Höhe verliert die Buche an Durchsetzungskraft und die Fichte mischt sich erst einmal ein bis sie ganz die Führung übernimmt. Diese bunte Vielfalt bietet auch spezialisierten Tieren und Pflanzen einen Lebensraum. Wie ihr seht hat jedes Gebiet seine Besonderheiten, doch allen gemein ist die Entscheidung alte, kranke und tote Bäume der Natur zu überlassen, denn diese bilden die Grundlage für die Entstehung neuer Wildnis. Daher sieht man in den Nationalparks an vielen Stellen Baumgerippe stehen und liegen. Doch dieses Totholz ist eine wichtige Nahrungsquelle für viele Pilze, Insekten und Mikroorganismen. Steht es noch dient es einigen Tieren als Unterkunft, wie verschiedenen Fledermausarten, dem Specht oder seinen Nachmietern, beispielsweise dem Sperlingskauz. Ausgelöst von Stürmen und der dadurch erhöhten Population der Buchdrucker (Unterfamilie der Borkenkäfer) kam es zu einem Sterben der schwachen Fichtenkulturen. Diese stellen nun die Basis für neue Wildnis in den Schutzgebieten: artenreicher, vielseitiger und robuster. Meine Reise hat mich beeindruckt und die entstandenen Bilder sollen euch einen Einblick in diese spezielle Ausstrahlung von Wildnis, ihrer Vielfalt und Schönheit geben. Doch nicht nur der Herbst hat seine Reize, auch die anderen Jahreszeiten haben einiges zu bieten. Somit hab ich noch viel zu entdecken.      

  • Buchfink, Buntspecht und Hausrotschwanz

    Die Blätter verlieren schon ihre Farben, da ist der Winter gar nicht mehr so fern. Einige unserer Vögel verlassen uns im Herbst und ziehen Richtung Süden. Dafür bekommen ein paar unserer heimischen Pipmätze Besuch von ihren nordischen Verwandten, wie zum Beispiel unser Buchfink. Mehr zum Buchfink… Der Buntspecht ist ein treuer Freund unserer Wälder, fühlt sich aber zunehmend auch in den Städten wohl. Hier kann er ganz schön für Randale sorgen. Mehr zum Buntspecht… Beim Hausrotschwanz handelt es sich eigentlich um einen Zugvogel, doch vereinzelt überwintert er auch in unseren Breitengraden. Mehr zum Hausrotschwanz… Mehr zu den heimischen Vögeln, die ich bisher hier vorstelle, findet ihr unter Steckbriefe.

  • Steckbrief Baumläufer

    Lange ist es her, dass ich mich um die Erweiterung meiner Steckbriefe kümmern konnte. Doch heute ist es wieder soweit. „Gestatten, ich bin ein Baumläufer. Von mir gibt es zwei Arten, die hier in Deutschlands Wäldern und Gärten häufig vorkommen. Wie wir aussehen und wie ihr uns unterscheiden könnt erfahrt ihr hier.“ Viel Spaß beim Anschauen und Lesen.

  • In Aktion

    Nicht alle Bilder gehen leicht von der Hand. Oft heißt es an ungewöhnliche Orte gelangen, Wind und Wetter trotzen, geduldig warten bis man/frau ihren Körper nicht mehr spürt und/oder zur nachtschlafenden Zeit aufstehen, um den richtigen Augenblick abzupassen. Von Zeit zu Zeit kommt es vor, dass die Mühe umsonst war. Doch dann gelingt es mir wieder, tatsächlich zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. In solchen Situationen denke ich mir dann: „Ja, das ist es!“ Hier ein paar Momente von  meiner Kamera&mir: „In Aktion“.

  • Dachsbegegnung

    Dieses Wochenende bekam ich die Möglichkeit mich an einen Dachs heranzupirschen. Ein unglaubliches Erlebnis für mich. Spuren auf einer Lichtung wiesen darauf hin, dass hier ein Dachs aktiv sein könnte. Nach Absprache des Pächters ging es dann zur Dämmerung an besagten Ort. Nach einiger Zeit des Wartens kam tatsächlich ein Dachs aus dem Bau. Erst lugte er zögerlich aus dem Loch und betrachtete Aufmerksam die Umgebung. Die Windrichtung stand günstig daher  hat er mich nicht bemerkt. Das Klacken meiner Kamera beim Auslösen hat der Dachs auf jeden Fall gehört und ihn ab und zu aufmerksam die Gegend absuchen lassen. Da er jedoch schlecht sieht und es ansonsten keine ungewöhnlichen Geräusche gab, hat er sich schnell wieder seiner Arbeit gewidmet. Diese erste Begegnung dieses wilden lebenden Dachses hat mich schwer beeindruckt. Es sind tolle und augenscheinlich niedliche Tiere, allerdings sollte man sie nicht unterschätzen. Gegen Füchse und Hunde können sie sich gut wehren. Doch ihr Sozialverhalten ist enorm. Sie leben im Familienverband zusammen und erst wenn die Jungen zwei Jahre alt sind, verlassen sie die Eltern und gründen eigene Familien. Der Bau wird im Gegensatz zum Fuchs immer sauber gehalten.

  • Vom nördlichen Teil der Peloponnes nach Nordgriechenland

      Die Idee eines Griechenlandbesuches ist schon länger gereift, bis sie dann in diesem Frühsommer in die Tat umgesetzt wurde. Mit einem Gelände erprobtem Fahrzeug machte ich mich zusammen mit einem Freund, 4 Kajaks und einem Motorrad, auf den Weg ins, für mich unbekannte, Griechenland. Wir begannen im Süden, d.h. im nördlichen Teil der Peloponnes, dem Erymanthosgebirge. Hier fließt der gleichnamige Fluss, eine der vielen Fluss-Perlen Griechenlands, die wir auch paddelten. Tag für Tag arbeiteten wir uns weiter nach Norden hoch bis wir in der nordwestgriechischen Region Epirus unsere Reise durch Griechenland beendeten. Hier fließt der traumhafte Fluss Voidomatis, den wir zum krönenden Abschluss befuhren. Während den Aktionen blieb natürlich auch etwas Zeit um die Landschaft und die Bewohner fotografisch festzuhalten. Einen kleinen Einblick erhaltet ihr hier.  

  • Blaumeisen können zu vielen Gelegenheiten beobachtet werden

    Überall hüpfen die kleinen niedlichen Blaumeisen herum oder flattern von Ast zu Ast. Sie sind leicht zu erkennen, wenn man auf die Farben des Gefieder achtet. Aber wie viel mehr die Vöglein sehen und das der Schein trügt, erfahrt ihr in diesem Steckbrief über die Blaumeise.

  • Chassezac im Département Ardèche, das Urlaubsziel meiner Kindheit

    In der Zeit über Ostern besuchte ich mal wieder das Département Ardèche in Frankreich. Diesmal war auch meine Familie, d.h. meine Eltern und zwei meiner Geschwister mit ihren Familien dabei. Gemeinsam entdeckten wir den Frühling, in der Gegend, die wir schon von klein auf kennengelernt haben. Und trotzdem gibt es immer wieder etwas Neues zu sehen. In diesem Jahr konnte ich einen Schlangenadler beobachten, wie er seine Blicke über die Trockentäler schweifen lässt und nach Beute Ausschau hält. Skorpione, Eidechsen und Kröten erwachten aus ihrer Winterstarre und belebten die Täler. Den ausgetrockneten Pflanzen entsprossen neue Knospen und ließen langsam die graue Landschaft in satten Farben erstrahlen. Außerdem waren die Wetterbedingungen sehr wechselhaft, aber meistens trocken, so dass schöne Stimmungen die Landschaft geprägt haben. Hier könnt ihr euch meine Eindrücke zum Gebiet der Ardèche ansehen.    

  • Graugans die Stammmutter der Hausgans

    Überall in Parks und an Seen können wieder Gruppen von Graugänsen beobachtet werden. Ein Grund mehr den Steckbrief der Graugans jetzt zu veröffentlichen.   Viel Spaß beim Schauen und Beobachten.

  • Steckbrief Kleiber

    Ein neuer Steckbrief ist fertig. Hier geht es um einen kleinen Vogel, der nicht nur Fliegen kann, sondern auch die Disziplin des Kletterns an Bäumen zur Meisterschaft gebracht hat. Kopfüber hängend und trotzdem uneingeschränkt in seiner Beweglichkeit turnt er nicht nur im Wald, sondern auch in Gärten und Parks, im Holz herum. Wenn ihr beim Spazieren lautes Pfeifen hört, dann könnte eines dieser unglaublich gewandten Kletterkünstler in der Nähe sein.   Damit ihr ihn auch erkennt, gibt es hier ein paar Infos.

  • Deutschlands heimische Vogelwelt

    Eine Auswertung von Daten zwischen 1998 und 2009 zeigt, dass es einen klaren Rückgang der Vögel gibt. Innerhalb von nur zwölf Jahren verlor Deutschland fast 13 Millionen Vogelbrutpaare. Das sind ca. 15 % des ursprünglichen Bestandes. Daher möchte ich in einer Reihe von Portraits auf einige Vogelarten aufmerksam machen. Vielleicht begegnet ihr bei einem Spaziergang oder im Garten dem ein oder anderen zwitschernden Kerlchen. Anfangen möchte ich hier mit dem Rotkehlchen, das es mir in diesem Winter besonders angetan hat. Auf den ersten Blick erscheint dieses Vöglein recht pummelig, in gestreckter Haltung wirkt es jedoch rank und schlank. Jede Frau träumt nur von dieser Fähigkeit.       Hier geht es zu einer kurzen Vorstellung des kleinen Piepmatzes.

  • Kindersegen bei Wilhelms Schafherde

    Es ist soweit. Auch in diesem Jahr wurden reichlich Lämmer in der Wilhelminischen Schafherde geboren. Die Älteren tollen schon alleine auf der Weide herum und erkunden jeden Strauch und Busch.  Währenddessen bleiben die jüngeren Lämmer noch in Reichweite der Mutterschafe und wagen sich nur gelegentlich auf unbekanntes Terrain. Es ist eine Freude den jungen Tierlein zuzuschauen, wie sie über die Wiese hüpfen und ausgelassen spielen. Im Album Schafe und Lämmer findet ihr Portraits von den kleinen Rabauken und ihren Müttern.

  • Überarbeiten der Homepage

    Nicht ganz pünktlich zum Jahreswechsel, habe ich mir ein paar Gedanken über die Gliederung und Verbesserung meiner Homepage gemacht. Nun ist es soweit. Aber was hat sich jetzt eigentlich geändert? Zum einen werden die neuen Beiträge gleich auf der Startseite angezeigt, so dass ihr sofort über Neues informiert werdet. Zum anderen habe ich meine Bilder neu gegliedert. Jetzt gibt es zu jedem Gebiet, welches ich bereist oder aufgesucht habe, einen schönen Gesamteindruck der dortigen Naturerlebnisse. Außerdem gibt es für besondere Themen eigene Galerien. Viel Spaß, Eure Anni  

  • Cevennen im Herbst

    Mein letzter Trip hat mich in die faszinierende Gegend der Cevennen gebracht. Hier konnte ich eine unglaubliche Vielfalt an Landschaften und Naturphänomenen erleben.  Außer tiefen Schluchten und kargen Hochebenen hat dieses Gebiet  eine unglaublich artenreiche Flora und Fauna zu bieten.  Ich kam aus dem Staunen teilweise nur schwer wieder heraus. Angefangen hat meine Tour am Chassezac bei Les Vans. Von hier aus fuhr ich zum Gorges du Chassezac. Diese Schlucht befindet sich am Rande des Département Lozère, also schon im Nationalpark Cevennen aber noch sehr nah am Monts d’Ardèche Natural Regional Park. Da eine Woche nicht annähernd ausreicht, um das ganze Gebiet Cevennen zu erfassen, habe ich mich auf die Gebiete um den Mont Lozère, Causse Méjean, Gorges de la Jonte und Gorges du Tarn konzentriert. Deshalb ging meine Tour dann auch von der Chassezac-Schlucht über den Mont Lozère, der Causse Méjean zum Punkt in dem die Jonte in den Tarn mündet und daher die beiden Schluchten der Jonte und des Tarn aufeinander treffen. Hier wurde auch der Gänsegeier  in den 1980er-Jahren wieder angesiedelt, später auch der Mönchsgeier. Wegen gezielter Bejagung und Vergiftung sowie der Bestimmung, für die Bauern, die toten Tiere in der Landschaft zu belassen, verschwand der Gänsegeier einst aus den Causses. Dank einiger Personen, die sich dafür eingesetzt haben, kann der Gänsegeier wieder über der Causses Méjean und den Schluchten des Tarn und der Jonte beobachtet werden. Anschließend ging es noch einmal zurück zum Chassezac bei Les Vans. Den letzten Morgen durfte ich mit typischem Nebel in der Herbstzeit erleben. Für mich war es ein unglaublich faszinierendes Erlebnis. Mich verschlägt es mit Sicherheit noch ein paarmal in diese Gegend. Ich freu mich schon drauf. Ihr findet die Bilder zu dieser Tour momentan unter der Galerie Cevennen.

  • Bergwelt Dolomiten

    Die Dolomiten sind eine Gebirgskette die sich in den südlichen Kalkalpen befindet. Oft werden sie auch den Südalpen zugerechnet. Viele Fotos, die ich gesehen habe, zeigten beeindruckende Felsformationen und eine Bergwelt die ich mir unbedingt einmal in Natura anschauen wollte. So ging es in der letzten Septemberwoche nach Südtirol. Durch den Nebel und die Bewölkung entstanden wundervolle Stimmungsbilder, die in der Galerie Bergwelten zu finden sind. Viel Spaß beim Betrachten.

  • Wildes Wasser

    Den letzten Urlaub habe ich in den Julischen Alpen an der Soca verbracht. Außer Kajakfahren habe ich dieses Mal auch die vielen wilden Bachläufe mit ihren zahllosen Wasserfällen besucht.  Es ist grandios zu beobachten, wie sich das so geschmeidige Wasser unbeirrbar und beharrlich seinen Weg durch das verblockte Bachbett ins Tal bahnt. Dabei entwickelt es eine Kraft, die dem „Rinnsal“ gar nicht zu zutrauen ist. Einfach faszinierend unsere Natur! Hier ein paar Eindrücke zu Wildes Wasser.

  • Fränkische Schweiz im Juli

    Im Juli war ich verstärkt in der Fränkischen Schweiz unterwegs und hab die heimische Landschaft vor die Linse gebracht. Die ersten Ergebnisse könnt ihr euch unter Aktuelle Bilder ansehen. Auch in den kommenden Monaten möchte ich verstärkt das Frankenjura ablichten. Bin schon sehr gespannt was ich noch finden werde. Außerdem werdet ihr noch ein paar Fotos aus dem Alpenraum, zu deren Entwicklung ich erst in den letzten Tagen gekommen bin, finden.

  • Hautes-Alpes

    In den Pfingstferien ging es diesmal in das Durancetal. Es liegt im südlichen Teil der Westalpen auf französischer Seite. Freunde haben mir den Ausblick vom Col de Granon empfohlen, den ich dann auch in einem der Nächte besuchte, um ein paar Gipfelbilder zu schießen. Die Passhöhe befindet sich auf 2413 Metern und bietet eine grandiose Sicht auf die Riesen des Massif des Écrins und hinunter nach Briancon. Im Westen hat man die allgegenwärtige Meije im Bick ebenso die südlichen Viertausender der Alpen, die Barre des Écrins mit Dôme de Neige. Auf Grund der tollen Wolkenformationen konnte ich schöne Stimmungsbilder bei untergehender Sonne aufnehmen. Im Mai, Juni, Juli leuchten die Wiesen in prächtigen Farben. Es ist die Jahreszeit in der alles Anfängt zu blühen. Deshalb hab ich die Gelegenheit genutzt und das Makro in die Hand genommen, um ein paar Blumen ins besondere Licht zu setzten. Die Ergebnisse findet Ihr unter Aktuelle Bilder. Viel Spaß beim Schauen!

  • Der Rhein bei Speyer

    Die letzte Aprilwoche habe ich am Rhein in der Nähe von Speyer verbracht. Im Naturschutzgebiet und in der Umgebung begegneten mir wieder viele tolle Tiere, die ich so noch nie gesehen habe. Ein Nutria (Biberratte) beim Knappern an frischen Zweigen, Streifen- und Nilgänse am ausgetrockneten Bachbett und auf den frischen Löwenzahnwiesen. Außerdem ein riesiger Schwarm von Rauchschwalben, die in atemberaubender Geschwindigkeit knapp über dem Wasser nach Mücken schnappen und dabei nicht kollidieren; ein Buntspecht Paar, das sich abwechselnd um die Futtersuche kümmert; auch der Kleiber und der Star sind dauerhaft auf Nahrungssuche für die Kleinen. Überall ist der Frühling angekommen, die Pflanzen blühen und die Tiere sind fleißig dabei ihre Familien zu versorgen. Schön, sowas mit ansehen zu dürfen.

  • Foto-Tour am See

    Den Sonntagmorgen habe ich genutzt, um mal wieder auf Foto-Tour zu gehen. Begonnen hat der Tag mit einem unglaublich schönen Sonnenaufgang. Der Bodennebel hat dabei für eine tolle Atmosphäre gesorgt. Anschließend genoss ich den Tag am See und beobachtete die Haubentaucher. Schön wie sich diese Tiere mit ihrem attraktiven Gefieder über das Wasser bewegen. Aber auch die Frösche sind wieder überall anzutreffen. Der Frühling startet durch und ich freue mich schon auf weitere interessante Beobachtungen.

  • Beginn eines Internetauftritts

    Meine Webseite ist endlich fertig. Viel Spaß beim Durchstöbern der Seiten 😀